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Sommerfest des Zentrum Oberwald, Zuchwil

Das Zentrum Oberwald wagte es als erste Institution, ihr Sommerfest Anfang September bei schönsten Spätsommerwetter durchzuführen.

Unter Einhaltung des Schutzkonzeptes fanden geführte Rundgänge durch die Werkstätte statt. Im Freigelände rund um das Haus fand der Verkauf der im Haus hergestellten Artikel und Backwaren statt. Das Highlight waren sicherlich wieder die «Aare Chapters», welche wieder mit ihren dröhnenden Harley-Davidson-Töffs kostenlose Ausfahrten anboten.

Das Unterhaltungsprogramm bestritten nach dem Mittag der aus Herzogenbuchsee stammende Musiker Marc Rudin. Mit seiner Gitarre und einer Stimme, die Gänsehaut erzeugt traf er bei den Gästen mitten ins Herz. Zwei Clowns der Stiftung Lebensfreude waren am Nachmittag überall auf dem Aussenareal anzutreffen. Der ganze Anlass wurde vom Solothurner Alain Röllin, Moderator bei Tele M1, moderiert.

Gegen Mittag füllte sich der Festplatz mit Gästen und der feine Duft der Grilladen, mit oder ohne Salat fand regen Absatz. Für den kleinen Hunger gabs Hotdogs.
Wir von der Regionalgruppe verkauften am Getränkestand gekühlte Getränke, Kaffee, feine Cremeschnitten sowie herrliche Beerenrouladen-Stücke.

Unser Team konnte zufrieden auf die geglückte Helfer-Aktion am Ende des Anlasses zurückblicken.

Herzlichen Dank, allen die dabei waren!

 


Betreute Ferien: Ferien in Interlaken, August 2021

Mit grosser Freude haben sich die Feriengäste, die Leitung sowie die Assistentinnen und Assistenten in Subingen getroffen. Anschliessend wurde die Anreise nach Interlaken zum Zentrum Hotel Artos unter die Räder genommen. Dort richteten wir uns ein: die Rahmenbedingungen im Zentrum sind vortrefflich, die Atmosphäre im Haus freundlich und das Personal sehr hilfsbereit. Wir fühlten uns sehr wohl, die Mischung verschiedener Personengruppen und daraus resultierende Begegnungen, bereicherten unseren Aufenthalt sehr. Auch das Essen hat uns sehr gemundet. Zweimal gab es die Möglichkeit Grillabende durchzuführen. Im Zentrum Artos hatten wir auch unseren eigenen Aufenthaltsraum, wo wir Musik hörten, Diskussionen und Besprechungen durchführten.

Sogleich begannen wir Interlaken zu entdecken. Wir haben viele Touristen aus verschiedenen Ländern, Einkaufsmöglichkeiten und eine mondäne Kulisse angetroffen. Interessant war auch, dass zu jeder Tageszeit viele Gleitschirme auf der grossen, zentralen Wiese im Zentrum, direkt vor den Zuschauenden, gelandet sind. Die Möglichkeit eines Tandemflugs wurde auch bei uns diskutiert, jedoch nicht realisiert . Abends in der Dunkelheit faszinierte uns das Leuchten eines Riesenrads, mitfahren wollte aber nur ein Feriengast.

Neugierig haben wir die vielen Ausflugsmöglichkeiten auskundschaftet. Unser erstes Ziel hiess «Männlichen» auf 2222 Metern oberhalb von Grindelwald. Die Gondelfahrt wurde mit einer herrlichen Aussicht auf dem Gipfel belohnt. Ein anderes Ausflugziel war eine Schifffahrt auf dem Brienzersee. An einem sehr heissen Tag brachte uns diese Reise etwas Abkühlung durch den Fahrtwind. Die Häuser, Boote. Dörfer sowie Berge und Wassefälle der Route entlang unterhielten uns bestens.

Abgerundet wurden die Aktivitäten mit einer Kutschenfahrt durch die Gassen von Interlaken wo wir die traditionellen Häuser Berner Oberlands sowie das moderne Zentrum aus einer anderen Perspektive betrachten konnten.

Zu einem beliebten Pausenrestaurant avancierte sich das «Des Alpes» wegen seinem, um einen Baum kreisenden Tisch und den natürlichen kühlen Schatten unter dem Blättterdach. Oft führte uns der Weg während der heissen Tage dorthin.

Zu Beginn der zweiten Woche war das Wetter nicht mehr so schön, was wir auf unserer Fahrt auf dem Thunersee nach Spiez und zurück auch erfahren haben. Da blieben wir lieber drinnen auf dem Schiff, auch in der Pause an Land hiess es «Einkehren im Restaurant», so blieben wir trocken.

Wir konnten dem schlechten Wetter ein Schnippchen schlagen und sind auch einmal ins Hallenbad gegangen. Die Gäste haben sich im Wasser entspannt und hatten viel Spass dabei.

Zum Glück wurde das Wetter wieder besser und unser nächster Ausflug führte uns mit der Bahn und Postauto zum Freilichtmuseum Ballenberg. Hier bestaunten wir die alten Bauernhäuser aus allen Schweizer Kantonen und erhielten auch einen Einblick in die Hutfabrikation.

Ein wichtiger Bestandteil unserer Ferien waren auch die verschiedenen Konzerte. Beim Kunsthaus haben wir zu Blues-, Jazz- und Reggae-Klängen getanzt und viel Spass gehabt. In Zentrum Artos konnten wir den «Vier Jahreszeiten» von Vivaldi lauschen. An einen anderen Abend war Blasmusik aus Mähren und Osteuropa zu hören. Ebenso konnten wir bei einer Probe eines Jodler-Chors zuhören. Die Gäste haben die Konzerte gerne besucht.

Besondere Beliebtheit bei manchen Feriengästen, Assistentinnen und Assistenten genoss das Tandem-E-Bike von unserer Unterkunft. In verschiedenen Kombinationen zwischen Feriengästen und Assistentinnen und Assistenten wurde mit dem Tandem-E-Bike die nähere Umgebung erkundet.

Es waren ereignisreiche und kurzweilige Ferientage in Interlaken, gerne werden wir uns an sie erinnern!

Verena Strasser
Ferienleitung


60./61. Generalversammlung

Nach Ausfall der letztjährigen Generalversammlung freute sich Präsident Jörg Kocher an der diesjährigen 60./61. Generalversammlung rund 30 Teilnehmer beim Waldhaus in Riedholz zu begrüssen.
Der spezielle Ort war für den Anlass aus gegebenem Anlass perfekt gewählt: Man sass im Schatten der Bäume rund um die grosse Feuerstelle und verfolgte so den statuarischen Teil der Veranstaltung.
Speziell in diesem Jahr war auch, dass die Traktanden der letztjährigen Generalversammlung in diese einflossen. Der Vorstand präsentierte somit eine anspruchsvolle Traktandenliste, die jedoch sehr zügig abgehandelt werden konnte.

Ehrung

Es ist schon 10 Jahre her, dass die Geschäftsleiterin Franziska Leimer den Vorstand beratend unterstützt. In einer kurzen Rede gab Jörg Kocher seinen und den Dank des Vorstandes für die erfolgreiche Zusammenarbeit kund. Darin eingeschlossen war der Ausblick, dass dies noch lange so bleiben sollte.
Bei den Wahlen, welche letztes Jahr regulär gewesen wären, bestätigte die Generalversammlung den bisherigen Vorstand und den Präsidenten. Ebenfalls bestätigt wurden die beiden Revisoren. Jörg Kocher bekräftigte, dass es immer noch sehr viel Freude macht, mit diesem motivierten Team zusammenzuarbeiten. In die Zukunft gesehen machte er darauf aufmerksam, dass der Vorstand aus Mitgliedern besteht, die schon viele Jahre dieses Amt bekleiden und man sich freuen täte, wenn sich auch neue Vorstandsmitglieder fänden, die sich für den Verein einsetzen möchten.

Jahresprogramm

Die Generalversammlung war auch der Startschuss um wieder langsam mit den Aktivitäten zu beginnen. Bereits wurden die beliebten Lamatage – neu in Attiswil – angeboten. Für den Sommer sind die Betreuten Ferien in Interlaken vorgesehen. Es hat noch freie Plätze. Das Angebot wird aber in jedem Fall durchgeführt werden, auch wenn die erwartete Teilnehmerzahl nicht erreicht wird.
Für das neue Angebot ab 2022 der Ponyhoftage sind Kennenlerntage vorgesehen. Ebenfalls ist ein solcher bei den Lamas im Herbst geplant.
Das Herbstangebot sieht neben dem tiergestützten Angebot der Lamatage im August und September wieder den belieben Zopfjass / Uno-Turnier und den Adventsanlass vor.
Ob der Ausflug in den Europapark stattfindet, wird zur gegebenen Zeit festgelegt. Auch der «cp stamm» im Alten Spital, der Treffpunkt zum Kaffeetrinken, spielen und sich auszutauschen steht noch nicht fest, wann dieser wieder die Türen öffnen kann.

Abschliessend dankte Präsident Jörg Kocher allen Mitwirkenden fürs Kommen und den vielen Helfern, Freiwilligen, dem gesamten Vorstand und den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle für ihre Arbeit. Es ist wichtig, sich auf ein so gutes Team verlassen zu können.

Gemütlicher zweiter Teil

Im Anschluss an die Generalversammlung waren die Anwesenden zu Bratwurst und Brot eingeladen. Aufgrund des ausgefallenen Jubiläums im vergangenen Jahr spielte «dr Rhonetaler» bekannte Schlager, auch auf Wunsch. Für den Musiker war es der erste Auftritt vor Publikum nach langer Zeit. Die Freude bei ihm war richtig spürbar!
Die Teilnehmer wurden mit den Klängen des bekannten George-Hits «Hier bin i daheim» in das sommerliche Wochenende verabschiedet.

Das tolle, ungezwungene Ambiente an diesem Abend liess die Anwesenden auch länger verharren und jeder war sich einig, dass es richtig war, den Anlass an diesem Ort durchzuführen.